Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln und bei weitem auch die interessanteste. Jährlich bevölkern Tausende von Wanderern, Badegästen und Kulturliebhabern die Insel und fast alle davon sind schlichtweg begeistert. Teneriffa ist genau das richtige Reiseziel, wenn man mit unterschiedlichen Charakteren reist oder sich schlichtweg nicht für eine bestimmte Art von Urlaub entscheiden möchte. Auf Teneriffa kann man am Vormittag auf schneebedeckten Hügeln herum steigen und am Nachmittag schon wieder gemütlich am sonnigen Strand liegen.
Genau diese Vielfältigkeit macht Teneriffa auch für Langzeiturlauber so attraktiv. Wer vier bis zwölf Wochen auf einer Insel verbringt, ist oft schnell gelangweilt vom sich sonnen und aufs Meer hinaus blicken. Teneriffa bietet dagegen jede Menge Möglichkeiten, um beim überwintern nicht in einen Alltagstrott zu verfallen. Der grüne Norden der Insel eignet sich beispielsweise hervorragend für Wanderungen und die Beobachtung von Tieren, während der raue Süden mit außergewöhnlichen Vulkansteinformationen lockt.
Wer auf seine alten Tage noch fit ist, der kann sich auch an eine neue Wassersportart wagen. Im Winter sind die Wellen besonders gut, so dass sich an den Stränden nicht nur Langzeiturlauber, sondern auch viele Surfer tummeln. Es gibt also immer etwas zu sehen.
Teneriffa ist im Sommer besonders bei Familien so beliebt, weil die Insel genügend Attraktionen bietet, um auch das anspruchsvollste Kind zufrieden zustellen. Freizeitbäder und Co. schließen jedoch meist im Herbst, so dass es ab Oktober etwas ruhiger auf der Insel wird. Die Hotels vermieten ihre Zimmer nun zu günstigen Preisen an Langzeiturlauber, Sportler und Naturfreunde. Ein vierwöchiger Aufenthalt ist durchaus mit ein bisschen Erspartem zu finanzieren. Die Flugzeit von Frankfurt am Main bis nach Teneriffa beträgt etwa viereinhalb Stunden.
Ins Reisegepäck sollten sowohl Sonnencreme, als auch ein dicker Pullover. Auf Teneriffa wird es tagsüber - auch im Winter - selten kälter als 22 Grad, nachts sinkt das Thermometer jedoch auch schon einmal auf 15 Grad. Der Atlantik ist im Winter mit 20 Grad sogar noch wärmer als im Frühjahr, man kann sich also auch im Dezember noch in die Fluten stürzen.
Regentage gibt es im Winter durchschnittlich fünf pro Monat, die meiste Zeit des Urlaubs kann man sich also von der Sonne verwöhnen lassen.